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In einer Urkunde von 1355 siegelt Bernhard von Hörde bereits mit dem
springenden Hund.
 Auch in den Wappen der Herren von
Hörde zu Boke, den Nachfahren des Bernhard von Hörde, findete sich in dem Wappenschild ein schwarzer Bracke auf gelbem Grund.
Der springende Bracke gilt als Symbol für das Lippeamt Boke, welches durch die Herren von Hörde begründet wurde.
Das Boker Wappen in der dargestellten Form wurde am 8. Juni 1936 als Boker Gemeindewappen genehmigt. Hierbei wurde dem Wappenschild mit dem springenden Hund ein grünes
Buchenblatt als symbolträchtiges Attribut hinzugefügt. Es wurde angenommen, daß der Name Boke von Buche oder Buchenwald stammt.
Dieses Gemeindewappen hatte Bestand bis zur kommunalen Neugliederung.
Am 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Boke im Zuge der kommunalen Neugliederung ein Ortsteil der Stadt Delbrück. Das Lippedorf Boke bildet heute einen der zehn Ortsteile der Stadt Delbrück (Zehn Orte - eine Stadt).
Auch nach der kommunalen Neugliederung identifiziert sich der Ortsteil Boke mit dem alten Gemeindewappen.
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