Impressionen - Kirchenführer in Bildern
Rund um den Kirchturm der Boker Pfarrkirche St. Landelinus
Blick von Süden auf den Landolinusplatz mit der Pfarrkirche St. Landelinus.
Deutlich ist der ringförmige Baumbestand aus LInden zu erkennen.
(Foto zum vergrößern anklicken)

Blick von Süden über die Lippeniederung auf die Pfarrkirche St. Landelinus.
Vor der Pfarrkirche die ehemalige Vikarie; im Hintergrunddie die Lippe-Grundschule Boke.

Am Landolinusplatz in Boke.
Die Pfarrkirche im Hintergrund wird eingerahmt von dem alten Lindenbestand.
Links befindet sich eine Gaststätte; gegenüber liegt das Ehrenmal zum Gedenken an die Toten.

Die Perspektive zeigt den romanischen Baustil der Gewölbebasilika, welcher sich bis in die heutige Zeit erhalten hat.
Auf den massiven Westturm und dem Langhaus mit Seitenschiffen aus dem 12. Jahrh. folgt der Erweiterungsbau aus dem Jahre 1890/91 mit dem Querhaus und dem Chorjoch mit Apsis.
Eine Kreuzform bildet nun den Grundriß der Kirche.

Das Pfarrhaus aus dem Jahre 1909/10.
Im Jahre 1992 wurde das “Pastorat” einer gründlichen Außenrenovierung unterzogen.
Impressionen - Kirchenführer in Bildern
Die Pfarrkirche St. Landelinus in Boke ist eine der bemerkenswertesten Kirchen im Lipperaum und auch die älteste Kirche im Delbrücker Raum.
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Eindruck von dem äußeren Erscheinungsbild und der Innenausstattung der Boker Pfarrkirche.
Auch von dem Umfeld der Kirche erhält man einen Eindruck.
Die Innenausstattung der Pfarrkirche

Blick vom Mittelschiff auf den Chor mit dem Hochaltar in der Apsis aus dem Jahr 1891.
Über die mit Glasmalereien versehen Fenster in der Apsis wird der Raum mit farbigem Licht durchflutet.
Unter dem Gewölbe des Mittelschiffs hängt die Madonna im Strahlenkranz.
(Foto: Pfarrer i. R. Aloys Maas, 1920-2013)

Ausschnitt der romanischen Deckenmalerei im Kreuzgratgewölbe des Mittelschiffs der Kirche.
Die Malereien stammen aus der Entstehungszeit der Kirche, ca. Ende des 12. Jahrhunderts.

In dem Glasfenster ist der Boker Kirchenpatron St. Landelinus abgebildet.
Er hält in der linken Hand einen Bischofsstab und trägt eine Mitra.
Der Boker Kirchenpatron war jedoch nicht Bischof, sondern war Abt in dem Kloster Crespin.
Diese farbige Glasmalerei befindet sich neben weiteren farbig ausgelegten Fenstern in der Apsis über dem Hochaltar.

Der älteste sakrale Gegenstand in der Kirche ist der frühromanische Taufstein aus Sandstein.
Auf dem stark verwitterten zylinderförmigen Mantel sind unter Arkaden die zwölf Apostel und die Taufe Christi dargestellt.
Der Taufstein ruht auf vier Füßen mit den Symbolen der Evangelisten.
Eine kegelförmige Haube aus Kupfer verschließt den Taufstein.
(Foto: Pfarrer i. R. Aloys Maas, 1920-2013)

In dem Schrein ruhen die Reliquien des Boker Kirchenpatrons St. Landelinus.
Die Reliquien wurden im Jahre 836 aus der Abtei Crespin (Nordfrankreich) nach Boke überführt.
Der Landelinusschrein wurde von dem Paderborner Bildhauer Mündelein angefertigt und bei dem Patronatsfest im Jahre 1896 durch den Paderborner Generalvikar Wiggers geweiht.
Der Schrein besteht aus Holz und ist vergoldet.
(Foto: Pfarrer i. R. Aloys Maas, 1920-2013)

Die Mutter-Anna-Statue ist aus Holz geschnitzt und stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Ursprünglich stellte die Statue die Gottesmutter Maria dar. In der Barockzeit, wurde die Statue um die kleine Marienstatue ergänzt.
Der Grund für die Umgestaltung wird die Verehrung der hl. Anna in der Burgkapelle auf Ringboke gewesen sein.
Mit der Auflösung der Kapelle ging die Verehrung auf die Pfarrkirche über.
(Foto: Pfarrer i. R. Aloys Maas, 1920-2013)
Hier weitere Infos zur Annaverehrung in Boke

Aus dem 15. Jahrhundert stammt die Pietà in der Boker Kirche.
Die Statue stellt die in stiller Trauer begriffene Mutter Maria dar, die den Leichnam Christi auf ihren Knien hält.
(Foto: Pfarrer i. R. Aloys Maas, 1920-2013)

Unter dem Kreuzgewölbe im Mittelschiff schwebt die Doppelmadonna im Strahlenkranz.
Die farbige Holzstatue ist in der Barockzeit (um ca. 1700) entstanden.
(Foto: Pfarrer i. R. Aloys Maas, 1920-2013)

Die Fatima-Madonna
(Foto: Pfarrer i. R. Aloys Maas, 1920-2013)

Die Orgel im westlichen Teil des Mittelschiffs befindet sich auf einer Empore.
Turmbesichtigung - Nicht alltägliche Ein- und Ausblicke

Blick aus dem Kirchturmfenster über das Kirchenmittelschiff in Richtung Westen auf das Pfarrhaus.
Links im Bild die Lippe-Grundschule Boke; im Hintergrund das Pfarrheim.

Das Mittelschiff der Pfarrkirche mit dem Querhaus aus der Vogelperspektive.
Deutlich ist die Kreuzform des Kirchengrundrisses zu erkennen.

In der Glockenstube des Kirchturms sind drei Glocken untergebracht.
Die älteste Glocke (unten) aus dem Jahre 1669 verkündet alle halbe Stunde durch ihren Schlag die Uhrzeit.
Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg (1661-1683) stiftete im Jahre 1669 diese Glocke für die Boker Kirche zu Ehren des hl. Landelinus.
Diese Glocke blieb von den Glockenablieferungen in den beiden Weltkriegen verschont..

Das Mittelschiff der Kirche wird von Kreuzgewölben überspannt.
Über dem Mittelschiff stellt sich das Gewölbe in Form einer Kuppel dar.

Blick über das Gewölbe des Mittelschiffs auf den Chor im Osten der Kirche.
Vor dem Erweiterungsbau im Jahre 1890/91 bildete diese Mauer mit dem nach außen offenen Chorkreuz den geraden Abschluß des Chors.
Heute setzt sich dahinter das Chorjoch mit der Apsis fort.
Impressionen der Pfarrkirche im Laufe der Jahreszeiten

Frühjahr
Durch das zarte Grün der Linden erhebt sich die Boker Pfarrkirche St. Landelinus.

Sommer
In der Hitze des Sommers spenden die hohen Linden rund die Boker Pfarrkirche dem Besucher Schatten.
St. Landelinus lädt zum Verweilen ein.

Herbst
Wenn sich im Herbst die Blätter verfärben und der Herbstwind die Blätter zu Boden fallen läßt stellt das Ensemble der Boker Pfarrkirche mit den Linden ein malerisches Bild dar.

Winter
Die Boker Pfarrkirche in der schneebedeckten Winterlandschaft.

Winter
Die Boker Pfarrkirche im gleißenden Licht.
In der dunklen Jahreszeit wird die Boker Pfarrkirche zu den Gottesdiensten am Abend von der Außenbeleuchtung angestrahlt.











